Auswirkungen der EDV am Arbeitsplatz

Vieles im Bereich der EDV ist auf Sehen und Bearbeiten bzw. Verändern und Anpassen ausgerichtet. Auch auf Reisen ist das Arbeiten mit EDV möglich, allerdings: Für Menschen beispielsweise mit einer Sehbehinderung stellt sich da im ersten Moment vielleicht die Frage ob es für sie nie möglich sein wird beispielsweise einen PC zu benutzen. Meistens sind die damit verbundenen Auswirkungen auf lange Sicht nicht absehbar. Aber schon heute ist klar, diese Barrieren gibt es nicht. An Unis gibt es sie bereits, die EDV-Arbeitsplätze speziell für blinde und sehbehinderte Studierende. So wird ihnen ermöglicht die Leistungen und Möglichkeiten der Universität in gleichen Umfang zu nutzen wie jeder anderen Student bzw. jede andere Studentin.

Auswirkungen der EDV für blinde und sehbehinderte Menschen

Doch auch unabhängig von den Universitäten kann jeder Arbeitsplatz mit EDV speziell für blinde und sehbehinderte Arbeiter ohne langfristige Auswirkungen entsprechend ausgerüstet werden. Auf diese Weise stehen ihnen auch beruflich fast die gleichen Möglichkeiten offen wie jedem anderen Absolvent.

Auswirkungen der EDV auf das Arbeiten

EDV wurde und wird noch heute mit großer Begeisterung eingeführt um die Produktivität zu steigern und täglichen Arbeiten des Arbeitnehmers ohne weitere Auswirkungen zu vereinfachen. Tatsächlich konnten die Arbeiten zwar in gewisser Weise erleichtert werden, nicht zuletzt da durch das stetig verfügbare Internet eine riesige Informationsquelle zur Verfügung steht. Die Steigerung der Produktivität des Einzelnen hingegen wurde durch den zunehmenden Einsatz von EDV am Arbeitsplatz nur bedingt erreicht. Als Gründe werden hier zum einen die Scheu vor dem Neuen benannt, doch so neu ist EDV am Arbeitsplatz heute nicht mehr. Aber auch die stetig verfügbare Ablenkung z.B. durch Browsergames wie Battlestar Galactica können Gründe sein, dass durch EDV am Arbeitsplatz die Produktivität nur bedingt steigt. Dennoch lässt sich eben nicht alles mal eben mit einem PC und einer Tastatur leichter bewerkstelligen. Bei einem Juristen beispielsweise wird die Akte nun zwar digital sein und auch die Kommunikation zu Kollegen und anderen Geschäftsstellen ist deutlich einfacher und schneller, das Denken wird ihm jedoch nicht abgenommen. Die Akte muss trotz allem durchgesehen und bearbeitet werden. Der PC nimmt dem Juristen diese Arbeit und ihre Auswirkungen nicht ab. Die Papiersammlung schrumpft, doch auch nur insoweit keine handschriftlichen Notizen gemacht werden um mit der Bearbeitung voranzukommen oder um beispielsweise Gedankenanstöße für den anstehenden Termin zur Akte zu machen.